Gensoja in Yucatán vorerst gestoppt

Freitag, den 15. August 2014

MEXIKO

(Berlin, 31. Juli 2014, ceccam-poonal).- Der Multi Monsanto darf im Bundesstaat Yucatán vorerst kein Gensoja anpflanzen. Ein Distriktrichter annullierte am 22. Juli eine vom mexikanischen Agrarministerium erteilte Genehmigung. Die Klage war mit der Unterstützung regionaler und nationaler Organisationen von Maya-Gemeinden eingereicht worden, die ihren Lebensunterhalt zu einem großen Teil durch die Bienenzucht verdienen. Bereits im März und April 2014 hatte ein Gericht im benachbarten Bundesstaat Campeche ähnlich entschieden.

Nationaler Indígenakongress (CNI) und EZLN: Vereint gegen die Plünderung

12. August 2014

MEXIKO

Mexiko-Stadt, 12. August 2014, la jornada).- Praktisch jeden Monat werden Treffen von zivilgesellschaftlichen Zusammenschlüssen, in denen sich die Bevölkerung organisiert hat, in den verborgensten Winkeln Mexikos abgehalten. Sie versuchen, der Plünderung ihrer Grundstücke, Territorien und Naturschätze durch Öl-, Bergbau-, Windkraft-, Getränke-, Touristen- und Bauunternehmen oder auch durch die Kommunal-, Länder- und Bundesregierung etwas entgegenzustellen.

Wachsendes Unbehagen

Transgene Kollateralschäden

den 11. Juli 2014

(Mexico-Stadt, 28. Juni 2014, la jornada).- Fast zwei Jahrzehnte nach der kommerziellen Freigabe der gentechnisch manipulierten Anbaukulturen sind viele der schweren Schäden, vor denen KritikerInnen warnten, belegt. Einer besteht in der transgenen Verunreinigung anderer Anbaukulturen und verwandter Wildpflanzen sowie der damit verbundenen Folgen für das Ökosystem. Dieses Thema wollen die Unternehmen nicht diskutieren. Die Regierungen, die transgene Pflanzungen genehmigen, behandeln die Angelegenheit mit größter Nachlässigkeit.

Der neue indigene Aufstand

16. Mai 2014

(Mexico-Stadt, 29. April 2014, la jornada).- Die Neuformierung der Xi’iuy-Nation, bei der die zweisprachigen LehrerInnen eine wichtige Rolle gespielt haben, drückt verschiedene und sich ergänzende Aspekte aus: die Verteidigung des kollektiven Charakters ihrer Böden (die Xi’iuy verweigern sich der Parzellierung) und ihres Territoriums, die Rückgewinnung ihrer normativen Systeme, ihrer Institutionen und ihrer Sprache sowie die Organisation von Gemeindewachen.

Die Neuformierung der Xi’iuy-Nation

Die Mär von der Reform des mexikanischen Landbaus

09. Mai 2014

Mexico-Stadt, 08. April 2014, la jornada).- Ein Gerücht geht um in der Welt des mexikanischen Landbaus: In Ejidos und Landgemeinden wird die unmittelbar bevorstehende Beteiligung chinesischer InvestorInnen in der landwirtschaftlichen Produktion kolportiert. Die angekündigte Landwirtschaftsreform soll demnach das gesetzliche Terrain für Projekte vorbereiten, wie die ChinesInnen sie in mehreren afrikanischen Ländern durchführen.

Peña Nieto tritt auf die Bremse

Iden des März: Den Transgenen droht Unbill

30. März 2014

In den vergangenen Wochen haben wir wichtige Erfolge im Widerstand gegen die gentechnisch veränderten Organismen gesehen. Gleichzeitig häufen sich die Belege für ihre negativen Auswirkungen auf Gesundheit,

Wissenschaftler warnt Regierung vor Gesundheitsschäden durch genveränderte Organismen

31. Januar 2014

Ende 2013 überreichte Dr. David Schubert einen Brief an den mexikanischen Präsidenten Peña Nieto sowie den Umwelt- und den Landwirtschaftsminister. Darin fasste er eine Reihe schwerwiegender Gesundheitsfolgen zusammen, die mit der Aussaat und dem Konsum von Genmais in Verbindung stehen. Aufgrund der vorgelegten Informationen und der Qualifikation des Autors ist dies von großer Bedeutung.

Das Gift der Bakterie Bacillus Thuringiensis (Bt)

Mexiko: Voranhörung des Völkertribunals zur Verunreinigung des Maises

11 Juli 2013

http://www.npla.de/de/onda/content/1286
Nachlese: In Oaxaca fand Ende April eine Voranhörung des zivilgesellschaftlichen ,,Permanenten Völkertribunals" (TPP), zur Kontaminierung einheimischer Maissorten mit Genmais statt.

"Abscheuliches Verbrechen gegen die Kleinbauern“

30. April 2013

"Abscheuliches Verbrechen gegen die Kleinbauern“

(Berlin, 30. April 2013, npl).- „Genmais bietet keinerlei Vorteile für die Kleinbauern und das Land. Die Gensaaten sind verwendet worden, um die Landwirtschaft zu kontrollieren und die Selbstverwaltungsgrundlage der Gemeinden zu zerstören.“ So heißt es in dem Gutachten, das die dreiköpfige Jury am Ende der Voranhörung des Permanenten Völkertribunals, Kapitel Mexiko, über die genetische Verunreinigung des einheimischen Mais in Oaxaca-Stadt vorstellte. Die zweitägige Veranstaltung fand am 26. und 27. April statt.

Kräftebündeln gegen Genmais – Regierung zögert Entscheidung hinaus

23. April 2013

(Berlin, 23. April 2013, npl).- Das Auditorium Alberto Barajas an der wissenschaftlichen Fakultät der Autonomen Nationaluniversität Mexikos (UNAM) ist völlig überfüllt. Fast 1.000 Personen besuchen am 7. Februar die Diskussionsveranstaltung über die von Saatgutmultis beantragte großflächige kommerzielle Aussaat von Genmais in Mexiko. Ein breites Bündnis von bäuerlichen, städtischen und studentischen Organisationen hatte zu dieser Debatte aufgerufen. Nur drei Stühle bleiben in dem großen Saal unbesetzt. Die befinden sich auf dem Podium.
Widerstand gegen Genmais nimmt Fahrt auf