San Quintín: Unverantwortliche Trägheit

17. Mai 2015

(Mexico-Stadt, 12. Mai 2015, la jornada).- Von der Zermürbung zur Repression, von der Trägheit zum Hohn. So kann die Regierungsstrategie für die „Lösung“ des Landarbeiterkonfliktes von San Quintín zusammengefasst werden. Fast zwei Monate sind vergangen, seit am 17. März tausende Landarbeiter*innen dieser Enklave für den Agrarexport einen Generalstreik ausriefen, um die von ihnen erlittene brutale Arbeitsausbeutung an den Pranger zu stellen und eine würdige Lohnerhöhung einzufordern.

Die Kollektivklage der Maismenschen

03. Mai 2015

(Mexiko-Stadt, 18. April 2015, la jornada-poonal).- „Der zum Essen ausgesäte Mais ist heilige Grundlage des Menschen, der aus dem Mais geschaffen wurde. Zum Geschäftemachen ausgesät ist er der Hunger des Menschen, der aus dem Mais geschaffen wurde.“ Dieser einfache und tiefgründige Satz von Miguel Ángel Asturias gewinnt Tag für Tag mehr Bedeutungen. Das Geschäft, den Hunger zu säen, befindet sich heute in der Hand von vier Multis.

Gericht verfügt Stopp von Experimentier- und Pilotphasen

San Quintín: Die Revolte der Wegwerfbaren

24. März 2015

Der Aufstand der landwirtschaftlichen Tagelöhner im Tal von San Quintín könnte sehr gut ein neues Kapitel im Buch „Barbarisches Mexiko“ sein. Die von den Tagelöhnern erlittenen Arbeitsbedingungen und ihr Streik sowie die Straßenblockaden mit ihnen als Protagonisten stehen den dramatischen Erzählungen der Veröffentlichung von John Kenneth Turner in nichts nach. Dieser dokumentierte in seinem Buch die grausame Ausbeutung und Sklaverei, der die Kleinbauern und Indios im Mexiko von Porfirio Díaz unterworfen waren. Er berichtete über die Arbeiterstreiks.

Großzügige Ausschüttung – Multis setzten in Mexiko bei Transportunfällen in wenigen Jahren 800 Tonnen genveränderten Mais und Reis frei

21. Januar 2015

Großzügige Ausschüttung – Multis setzten in Mexiko bei Transportunfällen in wenigen Jahren 800 Tonnen genveränderten Mais und Reis frei

Ceccam, 21. Januar 2015