Dürre und Katastrophenindustrie

03 Januar 2012

(Mexico-Stadt, 03. Januar 2012, la jornada).- Das Jahr 2011 ist für die mexikanische Landwirtschaft eine Katastrophe gewesen. Frost, Überschwemmungen und Dürren haben Äcker und Viehweiden gegeißelt. Im vergangenen Februar schädigte die Kälte die Maispflanzungen im Bundesstaat Sinaloa, dem wichtigstem Maisanbaugebiet Mexikos. Im Juni kamen die Regenfälle später und so verzögerte sich die Aussaat. Es folgten Nachtfröste mitten im Sommer in den Bundesstaaten Veracruz und Puebla. Das Jahr endete mit der schlimmsten Dürre in sieben Jahrzehnten in mehr als der Hälfte des Landes.

Wildwachsende mexikanische Baumwolle mit Transgenen

11 Oktober 2011

Berlin, 11. Oktober 2011, npl).- (Mexiko-Stadt, 11. Oktober 2011, la jornada/npla).- Kontaminierte mexikanische Baumwolle: In einem jüngst in Molecular Ecology veröffentlichten Artikel berichten wir über das Vorhandensein von Transgenen aus genveränderter Baumwolle in wildwachsenden Beständen dieser Kulturpflanze in Mexiko. Dieser Genfluss kam zustande, obwohl die wildwachsenden Bestände sich tausende Kilometer von den Standorten entfernt befinden, an denen Genbaumwolle ausgesät wurde.

Warnungen vor Freisetzung ignoriert

Ein Gesetz für menschenleere Landschaften: Naturschutzgebiete in indigenen Territorien

15 Januar 2011

Während weltweit die Anstrengungen steigen, Regionen mit hoher biologischer Vielfalt zu erhalten, wächst bei indigenen Völkern und lokalen Gemeinschaften der Widerstand gegen die Einrichtung von Naturschutzgebieten in ihren Territorien. Eine Politik, die versucht die noch am besten erhaltenen Regionen des Planeten zu erhalten, steht häufig den Rechten der indigenen Völker entgegen. In vielen dieser Regionen ist die biologische Vielfalt heute nur deshalb noch so groß, weil indigene Völker sie wiederherstellten, schützten und aufrechterhielten.