Die Nacht von Iguala und der mexikanische Staat

26. April 2016

(Mexiko-Stadt, 26. April 2016, La Jornada-poonal).- Die Form wahrend, ist der letzte Bericht der Unabhängigen Interdisziplinären Expert*innengruppe (GIEI) dennoch inhaltlich demolierend. Er hinterfragt nicht nur die armselige gerichtliche Arbeit der Funktionär*innen, die mit den Ermittlungen zu den Ereignissen der Nacht von Iguala beauftragt waren. Er stellt die ureigene Glaubwürdigkeit des mexikanischen Staates in Frage.

Interview: Die Morde von San Juan Copala und an den Studenten von Ayotzinapa sind „Symptom derselben Krankheit“

06. Oktober 2015

(Berlin, 29. September 2015, npl).- Sie lassen bei ihrer Forderung nach Aufklärung nicht locker. Ende September befanden sich die finnische Parlamentsabgeordnete Satu Hassi (Grüne) und die deutsche EU-Parlamentarierin und Vizepräsidentin der europäischen Grünen-Fraktion Franziska Keller zu ihrem achten bzw. im Falle Kellers siebten Kurzbesuch seit 2010 in Mexiko. Beide drängen bei Bundes- und Landesbehörden auf Ermittlungserfolge bezüglich der Morde an der mexikanischen Aktivistin Beatriz „Bety“ Alberta Cariño und dem finnischen Beobachter Jyri Jaakkola am 27.

Tlachinollan und Ayotzinapa

09. September 2015

(Mexico-Stadt, 01. September 2015, la jornada).- Eine unsichtbare Route eint die etwas mehr als 170 Kilometer, die im Bundesstaat Guerrero die Kleinstadt Tlapa de Comonfort von der alten Hazienda Ayotzinapa im Landkreis Tixtla trennen.

Die Militarisierung Oaxacas und die Lehrer*innenschaft

23. August 2015

(Mexiko-Stadt, 18. August 2015, la jornada).- In Oaxaca tauschten Tausend Gendarmen die Gewehre gegen Quasten. Statt die organisierte Kriminalität zu bekämpfen wurden sie losgeschickt, Schulen anzustreichen, Rohrleitungen zu reparieren und Rasen zu mähen. Statt die Bevölkerung vor dem Verbrechen zu schützen, lautet der Befehl, Schulen zu erneuern. Am 12.

„Blitzkrieg“ gegen die Lehrer*innen

04. August 2015

(Mexiko-Stadt, 24. Juli 2015, la jornada).- Bedrängt vom öffentlichen Spott, den die Flucht von Joaquín „Chapo“ Guzmán provozierte, von der unaufhaltsamen Abwertung des Peso, von der stagnierenden Wirtschaft, vom Scheitern der ersten Ausschreibungsrunde für Ölfelder und der ununterbrochenen Menschenrechtsverletzungen, hat sich die Regierung von Enrique Peña Nieto entschlossen, ihr Versagen mit einer Rauchwolke zu umhüllen und die Flucht nach vorne anzutreten.