Die neue „Klimanormalität“

23. Januar 2016

(Mexico-Stadt, 23. Januar 2016, la jornada).- Eine so absurde und mit so vielen negativen Auswirkungen versehene Aktivität wie das Geo-Engineering als „normale“ Option erscheinen zu lassen, dafür wurde beim UNO-Klimagipfel (COP 21) im Dezember 2015 in Paris entscheidend der Weg geebnet. Es war vielleicht eines der schlimmsten Manöver dieses Treffen. Nicht nur wegen der implizierten Risiken, sondern weil die Mehrheit gar nicht bemerkte, was vor sich ging.

Essen oder nicht essen – Wer entscheidet?

25 August 2012

(Mexico-Stadt, 25. August 2012, la jornada).- Es ist wie bei einer Schlange, die sich selbst in den Schwanz beißt: Derzeit macht das industrielle Nahrungsmittelsystem – Hauptverursacher des globalen Klimawandels – durch die Ernteverluste aufgrund der intensiven Dürre in den USA eine Erschütterung durch. In einigen Zonen gibt es zwar eine Ernte, doch kann sie nicht genutzt werden. Aufgrund des ausgebliebenen Regens können die Pflanzen den Kunstdünger nicht verarbeiten und sind für den Konsum vergiftet.

Dürre und Katastrophenindustrie

03 Januar 2012

(Mexico-Stadt, 03. Januar 2012, la jornada).- Das Jahr 2011 ist für die mexikanische Landwirtschaft eine Katastrophe gewesen. Frost, Überschwemmungen und Dürren haben Äcker und Viehweiden gegeißelt. Im vergangenen Februar schädigte die Kälte die Maispflanzungen im Bundesstaat Sinaloa, dem wichtigstem Maisanbaugebiet Mexikos. Im Juni kamen die Regenfälle später und so verzögerte sich die Aussaat. Es folgten Nachtfröste mitten im Sommer in den Bundesstaaten Veracruz und Puebla. Das Jahr endete mit der schlimmsten Dürre in sieben Jahrzehnten in mehr als der Hälfte des Landes.